Feinguss

Feinguss nach dem Wachsausschmelzverfahren mit verlorenen Modellen erfüllt die steigenden Ansprüche und Forderungen der modernen Technik. Feingussteile garantieren eine optimale Werkstoffausnutzung, komplizierte Werkstück-Konstruktionen, hohe Maßgenauigkeiten, geringe Wanddicken sowie entsprechende Kosteneinsparungen.

Anwendungsgebiete für den Feinguss ergeben sich immer dort, wo komplizierte Innenkonturen, Hinterschnitte, Hohlräume oder gekrümmte Flächen, die mit anderen Fertigungsverfahren gar nicht oder nur aufwendig herstellbar sind, gefordert werden. Mehrere Konstruktionsteile können in einem Gussteil integral gegossen und dadurch aufwendige Fügeverfahren eingespart werden. Auch lassen sich funktionsgerechte Feingussteile formschön gestalten. Die nahezu einbaufertige Ausführung der Gussteile spart Material und macht viele Bearbeitungsgänge überflüssig.

In der heutigen Zeit müssen immer mehr Produkte in kürzester Zeit entwickelt und auf dem Markt bei gleichzeitig minimalen Entwicklungskosten eingeführt werden. Feingussteile aus Rapid-Prototyping-Modellen liefern hochwertige Entwicklungsteile, die diesen hohen Ansprüchen gerecht werden.

Für die Herstellung von Feingussteilen ist es besonders wichtig, dass der Kontakt zwischen Gießer und Konstrukteur in einem möglichst frühen Stadium der Entwicklung und Konstruktion von Bauteilen und Systemen aufgenommen wird, um sorgfältig die gießgerechte Gestaltung zu optimieren und die Werkstoff- und Legierungsauswahl zu treffen. Nur so sind alle Vorteile des modernen Feingiessverfahrens konstruktionsgerecht und kostengünstig zu nutzen